Philippe Maag

Philippe du bist in den Ruhestand gegangen. Investierst du heute mehr oder weniger Zeit mit Pétanque spielen?

 

Ich verbringe ein wenig mehr Zeit mit Pétanque spielen. In der letzten Saison hatte ich jedoch Knieprobleme, darum musste ich ab Oktober aussetzen und kann im Moment nur aufrecht spielen. 

 

Wie bist du zum Pétanque Club Luzern gekommen?

 

Thomas Stiefel zeigte Pierre Tobler, Roman Fischer und mir dieses für uns damals neue Spiel. Wir kauften Kugeln und begannen relativ regelmässig zu spielen. (Wir waren alle Studenten mit viel Freizeit.) Nach und nach kamen andere dazu, unter anderem Stefan Ruppen und Sepp Mucha. Bald gelüstete es uns, an Turnieren unsere Spielstärke zu verbessern, uns mit anderen zu messen. Dazu brauchte man eine Lizenz und dafür auch einen Klub. So gründeten wir diesen 1976. In den ersten Jahren wurden übrigens Steff, Roman und Mucha mehrmals SAP-Meister.

 

Du bist seit der Gründung dabei. Was hat sich im Verein seither verändert?

 

Es gibt deutlich mehr Mitglieder und die Durchlässigkeit ist grösser als in den Anfangszeiten. Ausgrenzungserscheinungen sind noch vorhanden, doch weniger markant als in den 90iger Jahren. Wir haben den Grand Prix Luzern mit einem Huhn als Hauptpreis begonnen und nun ist er internationaler Event.

 

…und im Pétanque Spiel?

 

Heute verspüre ich von mehreren Mitgliedern das Bestreben sich zu verbessern. Das zeigt sich in Form der organisierten Trainings, was es früher nicht gab. Auch die Trainingseinheiten des deutschen Nationalspielers Sönke werden  gut besucht. Ausserdem engagieren sich einige Mitglieder in der Organisation von spannenden Klubturnieren.

 

Welche Turniere planst du zu spielen?

 

Gerne würde ich Triplette und/oder Doublette mit den Veteranen an der SM spielen, dazu ein bis zwei Turniere im Sommer und im Herbst.

 

Was machst Du in deiner freien Zeit?

Ich male viel und habe wieder das Flötenspiel intensiviert. Ich konnte schon im August ein grosses Atelier in Malters mieten und so meine beiden jahrzehntelangen Leidenschaften "professionalisieren".

 

 www.atelier-philippe-maag.ch